Energieberater im Projektteam.
trnd-Partner bbioE ist Energieberater und hat im Rahmen des Live Earth ganz viele der Green Leaf Buttons auf der Public Viewing Veranstaltung in Franfurt am Main verteilt.

Natürlich haben wir die Chance genutzt und trnd-Partner bbioE als Mann vom Fach Eure Fragen zum Thema Umweltschutz gestellt.

Hier trnd-Partner bbioE mit Hund Dana.
In erster Linie beschäftige ich mich mit Gebäudesanierungen, die eine verbesserte Effizienz der Energieverwendung zum Ziel haben. Ich berate zum einen, wie man den Stromverbrauch reduzieren kann, aber auch wie man eine optimierte Heiztechnik einsetzt. Die Verwendung von regenerativen Energien ist ebenfalls ein Thema, das ich in meiner Beratung berücksichtige.
Es gibt spezielle Förderungen von Gemeinde, Staat, oder dem örtlichen Energieversorger, wenn man energiesparende Maßnahmen im eigenen Wohneigentum einbauen lässt. Mit den Informationen aus einer eigenen Datenbank kann ich mir je nach Kundenwunsch Subventionsmöglichkeiten anzeigen lassen, die ich dann individuell mit dem Kunden abstimme. Finanzielle Einsparungen erzielt man jedoch eher auf langfristige Sicht. ( innerhalb von 12-15 Jahren)
Ich bin gelernter Maschinenbauer. Das technische Wissen aus dieser Zeit kommt mir auch bei meiner Arbeit als Energieberater zu Gute. Seit Ende der 90er Jahre setzte ich mich aktiv für den Umweltschutz ein.
Meistens engagieren mich Privatkunden. Es fragen aber auch immer mehr Unternehmen an, die sich beraten lassen möchten.
Nach derzeitiger Energieeinspar-Verordnung (EnEV 2004) muss man bei der Errichtung, Änderung oder Erweiterung von Gebäuden, ein Energiebedarfsausweis ausstellen lassen. Die Erstellung des Energiepasses beruht auf einer Vielzahl von gesetzlichen Grundlagen sowie allgemeingültigen Normen. So sind zum Beispiel bei der Erneuerung von Bauteilen ibei einem Gebäude Mindestdämmstandards einzuhalten. Die Inspektion von Klimaanlagen soll zukünftig eingeführt. Für Wohngebäude, die bis 1965 erbaut wurden, beginnt die Ausweispflicht im Falle des Verkaufs oder der Vermietung ab Mitte 2008. Für jüngere Wohngebäude erst ab Anfang 2009. Für alle Nichtwohngebäude, also in erster Linie Unternehmensgebäude, besteht ab dem 1. Juli 2009 die Ausweispflicht.
Wäsche aufhängen statt in den Wäschetrockner.
Elektrogeräte mit Energielevel A kaufen (steht meisten bereits beim Preis mit drauf) + niedrigem Jahresverbrauch.
Energiesparlampen einsetzten: 80 % Strom-Einsparung und gleichzeitig eine 10 x höhere Lebensdauer.
Im reinen Haushalt verbraucht die Heizung mit 50 % des Energieverbrauchs am meisten Strom. Sparen kann man hier wie folgt:
Wärmeführende Rohrleitung (Dämmen)
Keller unterseitig dämmen
Regelbare Thermostate (kleine Mini-Computer, mit denen man die die Temperatur und die Uhrzeit regeln kann)
Im Winter den Rolladen schließen, um Wärme zu speichern
Heizung regelmäßig entlüften
Heißluftpumpen auf Leistungsstufe 1
Leistungsgeregelte Pumpe
Stoßlüften!!! (nicht Fenster kippen)
Fenster und Türen abdichten! (Dichtungsprofile an Haustür)
Wenn wir jetzt den Ausstoß reduzieren ist es zwar prinzipiell der richtige Weg, allerdings ist der bisherige CO2-Auststoß nicht mehr rückgängig zu machen. CO2 ist nämlich ein sehr träges Gas. Das bedeutet im Klartext, dass wir voraussichtlich erst in 30 Jahre die Auswirkungen unseres heutigen Verhaltens sehen können. In Deutschland werden ca. 11 Tonnen CO2 pro Person im Jahr produziert. Zum Vergleich weltweit beträgt die CO2-Emission 4 Tonnen pro Person. Um langfristig umweltverträglich zu handeln, müsste man den CO2-Austoss auf 2,5 Tonnen pro Person im Jahr reudzieren!
In Deutschland ist es realistisch, den ganzen Strom durch regenerative Energien zu erzeugen, aber noch sind die Anlagen zu teuer.













RSS Artikel
von frechundsexy
Hallo. Sehr viele Leute reagieren negativ, wenn ich sie auf den Klimaschutz und was sie dafür tun anspreche. Bisher konnte ich nur sehr wenig erfreuliche Erfahrungen sammeln.
von LittleAnnie
Die Meinungen gehen da sehr auseinander, es gibt welche in der Familie sowie Freunde die sehr viel Wert auf Klima- und Umweltschutz legen und von diesem Projekt begeistert waren und dann gibt es die, die davon überhaupt nichts wissen wollen, im Gegenteil die sich sogar noch aufregen dass man Ihnen alles wegnehmen wolle was Spaß macht und dass sie sich nichts vorschreiben lassen wollen. Denke daran ist vor allem Panikmache in den Medien schuld und manche Aussagen von Politikern, woraus dann gleich wieder ne riesen Story wird. Viele Leute die ich kenne sind eh schon mit allem unzufrieden, daran ist Geldmangel etc. schuld, denen ist dann der Klimawandel egal. Schade.
von Tamani
Ich habe da andere Erfahrungen gemacht. Viele Leute, mit denen ich über das Thema Klimawandel diskutiert habe, haben sehr positiv und interessiert reagiert. Hier in Berlin kommt es allerdings sehr auf die Stadtteile an. Die Leute, mit eigenen Häusern und Gärten sind interessierter uns aktiver. Die, die mitten in der City in größeren Miethäusern wohnen sind bei dem Thema eher zurückhaltend und oft der Meinung, dass es sie nicht viel angehen würde.
Ich meine das nicht böse, ich wohne selbst mitten in der City aber das sind einfach meine persönlichen Erfahrungen.
von capilein
Ich muss frechundsexy leider zustimmen. Oft reagieren die Menschen gereizt, was wahrscheinlich einach dafür steht, dass sie garnichts dafür tun, aber auch nich tatenlos sein wollen, jedoch zu faul sind.
In diesem Projekt habe ich die Erfahrung gemacht, dass Menschen freundlich bleiben, solang man sie nicht bedrängt. Besonders bei den Buttons!
von sp4ce
Sehr geniale Aktion von Dir bbioE,- und nebenher erwähnt: süßer Hund :-))